Weltkuscheltag

    Am 21. Jänner ist Weltkuscheltag! Der Weltkuscheltag, auch Weltknuddeltag genannt, wird seit 1986 gefeiert und soll an die positive Wirkung des Hormons Oxytocin erinnern.

    Geschichte

    1986 wurde der Weltkuscheltag von zwei Amerikanern (Kevin Zaborney und Adam Olis) ins Leben gerufen mit dem Ziel, dass Menschen sich öfter umarmen und kuscheln sollten. Innerhalb weniger Jahre hat sich der Weltkuscheltag über die ganze Welt verteilt: Gefeiert wird er in Kanada, England, Australien, Polen, Russland, Deutschland und auch in Österreich.

    Dass der Weltkuscheltag auf den 21. Jänner fällt, ist nicht zufällig gewählt - er liegt genau zwischen zwei sehr emotionalen Festen: Weihnachten und dem Valentinstag. Um sich die dunkle und eher trostlose Zeit zwischen diesen Festen zu vertreiben und die Stimmung ein wenig aufzulockern, liegt der Weltkuscheltag genau dazwischen.1

    Studien haben schon mehrfach die positive Wirkung von Nähe bestätigt – und genau daran soll der Weltkuscheltag erinnern. Er soll ins Bewusstsein rufen, dass Zärtlichkeit, Zuneigung, Berührung und Nähe wichtig für uns Menschen sind. Schon Babys werden mit dem Grundbedürfnis nach Nähe geboren und könnten ohne diese nicht überleben. Statt Angst davor zu haben, dass wir unsere Kinder verwöhnen könnten, sollten wir ihnen so viel Nähe wie möglich geben.2
    Nähe tut aber nicht nur Kindern gut, sondern jedem. Kuscheln ist eine Art Medizin, wie das Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien 2013 bekannt gab.1

    Positive Wirkung von Kuscheln

    Unglaublich: Bereits eine Umarmung von 20 Sekunden löst die Bildung des Bindungshormons Oxytocin aus und wirkt wie ein natürliches Antidepressivum. Hätten Sie das geglaubt? Kuscheln hat auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile.

    Kuscheln …
    • stärkt das Immunsystem
    • hemmt die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol
    • verringert den Blutdruck
    • wirkt Herz-Kreislauf-Krankheiten entgegen
    • beugt Burn-Out vor
    • sorgt für ein Gefühl von Geborgenheit
    • hat eine beruhigende Wirkung
    • unterstützt den Stressabbau
    • stärkt die soziale Kompetenz und Bindung zum Partner2

    Doch Vorsicht: Die positive Wirkung entfaltet sich nur, wenn wechselseitige Gefühle im Spiel sind und wir uns in der Umarmung wohl fühlen. Nur dann werden die Glückshormone freigesetzt.3

    In diesem Sinne: Haben Sie heute schon genug geknuddelt?

    Quellen

    1. Alles rund um den Weltknuddeltag (weltknuddeltag.de)
    2. Burn-Out vorbeugen - ausreichend Körperkontakt (mymonk.de)
    3. Weltknuddeltag: Kuscheln reduziert Stress (pressetext.com)