V-Day

    Der 14. Februar steht ganz im Zeichen der Liebe (Valentinstag) – aber nicht, wenn es nach "One Billion Rising" geht: Der V-Day am 14. Februar setzt seit 1998 ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen in der ganzen Welt. Unter dem Motto "Solidarität mit den Frauen" finden Tanz-Kundgebungen und Benefizveranstaltungen statt.

    Geschichte

    2012 entwickelte sich "One Billion Rising" aus der V-Day-Bewegung – einer weltweiten Bewegung, die 1998 von der durch ihre "Vagina-Monologe" weltbekannten New Yorker Künstlerin Eve Ensler initiiert wurde. Seitdem steht der 14. Februar nicht nur für den Valentinstag, sondern auch für den V-Day. Das "V" hat dabei vier Bedeutungen: Voices, Victory, Valentine und Vagina.1 Ziel des Aktiontages ist eine breitere Aufmerksamkeit für den Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.2

    Mit der Kampagne "One Billion Rising" um den und am 14. Februar findet die Bewegung ihren Höhepunkt.1 Der Name ergibt sich aus einer UN-Statistik, nach der weltweit jede dritte Frau Opfer von Gewalt wird.3 Auch in Österreich erlebt laut Informationen der Statistik Austria beinahe jede 4. Frau ab dem Alter von 15 Jahren körperliche Gewalt (Stand: 2021).5

    Brauchtum

    Rund um den 14. Februar finden weltweit jedes Jahr getanzte Kundgebungen statt, die sich für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen einsetzen.1 Die Tanz-Kundgebung der Organisation "One Billion Rising" soll Kraft geben und ein Statement im öffentlichen Raum setzen.

    Aber nicht nur Performances finden statt, auch groß angelegte Benefizveranstaltungen, Kampagnen und Filmvorführungen, wie etwa jene des Dokumentarfilms "Until the Violence Stops", sind Teil der Aktionen.4

    Weiterführende Links

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    Quellen

    1. One Billion Rising (1billionrising.at)
    2. Über V-Day (vday.org)
    3. Jede dritte Frau ist Opfer von Gewalt (sueddeutsche.de)
    4. "Until the Violence Stops" (vday.org)
    5. Gewalt gegen Frauen (statistik.at)