Tag der Kriminalitätsopfer

    Der Europäische Tag der Kriminalitätsopfer, engl. European Day for Victims of Crime, findet seit 1990 am 22. Februar statt, um der Opfer von Kriminalität zu gedenken.

    Geschichte

    Die Idee für den Tag der Kriminalitätsopfer kommt aus Schweden, wo der Aktionstag erstmals 1990 ausgerufen wurde. Initiator war Björn Lagerbag, der ehemalige Leiter der schwedischen Opferhilfe. Um an die Ermordung des Ministerpräsidenten Olof Palme am 22. Februar 1986 zu erinnern, schlug Björn Lagerbag dieses Datum für den Aktionstag vor.1

    In Österreich und auch in anderen Ländern Europas findet der Tag der Kriminalitätsopfer seit 1990 am 22. Februar statt. Die einzige Ausnahme bildet Deutschland, der Aktionstag wird dort am 22. März abgehalten.2

    Die Idee des Aktionstages ist es, auf die persönliche, wirtschaftliche und rechtliche Situation von Kriminialitätsopfern aufmerksam zu machen, das Bewusstsein für Opferbelange zu stärken und Informationen zur Prävention zu geben.3

    Brauchtum

    Jährlich findet im Innenministerium zusammen mit der Organisation WEISSER RING eine große Veranstaltung statt, um für dieses wichtige Thema zu sensiblisieren und zu informieren. 2020 stand der Aktionstag unter dem Motto "Zurück in die Zukunft" und bot einen Blick auf Themen der vergangenen Jahre und deren Bedeutung für die Zukunft.

    Themen bisher:

    • 2021: Zugang zum Recht für Kriminialitätsopfer
    • 2020: Zurück in die Zukunft
    • 2019: Cyber-Verbrechen verletzen real
    • 2018: Zivilcourage – Chancen und Risiken
    • 2017: Wenn aus Hass Verbrechen werden: Wirksame Maßnahmen gegen Hasskriminalität
    • 2016: Tatort Arbeitsplatz: Prävention und Opferhilfe im Rahmen von Gewalt im Arbeitsumfeld4

    Weiterführende Links

    Ähnliche Feiertage

    Quellen

    1. 22. Februar – Tag der Kriminialitätsopfer (weisser-ring.at)
    2. Tag der Kriminalitätsopfer (weisser-ring.de)
    3. Geschichte zum Aktionstag (weisser-ring.at)