Tag für Aufklärung über Minengefahr

    Der Internationale Tag für Aufklärung über Minengefahr findet seit 2006 jedes Jahr am 4. April statt, um auf die anhaltende Gefahr durch Blindgänger und Minen aufmerksam zu machen.

    Geschichte

    Am 30. März 2006 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 4. April zum Internationalen Tag für Aufklärung über Minengefahr erklärt. Das Ziel ist, auf die Bedrohung durch Landminen und Fortschritte bei deren Beseitigung aufmerksam zu machen.1

    Wie bedeutend dieser Tag ist, wird ersichtlich, wenn man sich folgende Zahlen vor Augen führt: Alleine im Jahr 2024 führten Minen zum Tod von fast 2.000 Menschen. Über 4.000 weitere Personen wurden durch Landminen verletzt, wobei die Dunkelziffer in beiden Fällen bedeutend höher sein dürfte. Rund 90 % der über 6.000 Opfer aus dem Jahr 2024 waren Zivilist*innen, 46 % waren Kinder.2

    Brauchtum

    In Deutschland fand von 2012 bis 2014 eine groß angelegte Kampagne unter dem Motto "Lend Your Leg – Zeig dein Bein" statt, wo Menschen mit einem hochgeschlagenen Hosenbein ihre Solidarität mit Opfern von Streumunition oder Minen bekundeten.3

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    Quellen

    1. Geschichte zum Internationalen Tag für Aufklärung über Minengefahr (unis.unvienna.org)
    2. Gemeinsam gegen Landminen (ggl-austria.at)
    3. Aktion in Deutschland (handicap-international.de)