Viagra-Tag

    Der Viagra-Tag findet jedes Jahr am 27. März statt und erinnert an die Markteinführung der weltweit bekannten Potenzpille. Es ist leider nicht bekannt, wann genau der Aktionstag eingeführt wurde.

    Geschichte

    Das Arzneimittel Viagra wurde vom US-amerikanischen Pharma-Unternehmen Pfizer entwickelt und am 27. März 1998 in den USA zugelassen. Das Medikament unterstützt bei der Behandlung von Erektionsstörungen beim Mann. Zum ersten Mal war die erektile Dysfunktion ohne Unannehmlichkeiten behandelbar und bereitete dadurch vielen Menschen wieder ein erfülltes Liebesleben. Viagra wurde innerhalb kürzester Zeit unglaublich erfolgreich ‒ der 27. März soll an die kleine Tablette mit großer Wirkung erinnern und wird nun jährlich als Viagra-Tag gefeiert.1

    Interessanterweise wurde die Wirkung gegen Erektionsstörungen rein zufällig entdeckt: Der Wirkstoff Sildenafil wurde zuvor als Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina Pectoris eingesetzt. Im September 1992 telefonierte ein Arzt aus der englischen Provinz mit dem Entwicklungschef von Pfizer und berichtete ihm, dass Sildefanil gegen Bluthochdruck zwar relativ wirkungslos sei, er jedoch "interessante Nebenwirkungen" beobachten konnte – Jener Entwicklungschef erkannte das Potenzial sofort und schon kurze Zeit später meldete Pfizer die Substanz UK-92480 für klinische Studien an – dieses Mal allerdings als Potenzmittel.2

    Dem Medikament werden außerdem noch einige andere positive Auswirkungen zugeschrieben: Es macht angeblich fit im Kopf, hilft bei Jetlag und Unfruchtbarkeit und soll sogar Blumen länger frisch halten.2

    Weiterführende Links

    Quellen

    1. Geschichte Viagra (pfizer.de)
    2. Wie Viagra entdeckt wurde (welt.de)