UN-Tag für die Süd-Süd-Zusammenarbeit

    Der 12. September ist der Tag der Vereinten Nationen für die Süd-Süd-Zusammenarbeit (engl. United Nations Day für South-South-Cooperation), der seit 2003 jährlich stattfindet und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Entwicklungsländern forciert.

    Geschichte

    Der UN-Tag für die Süd-Süd-Zusammenarbeit geht auf eine UN-Konferenz im Mai 2001 in Brüssel zurück, auf der die Bedeutung der Süd-Süd-Kooperation für Entwicklungsländer ein zentrales Thema war. Ziel ist es, Gesundheits- und Bildungswesen, Umweltschutz, Wissenschaft, Technologie und Handel in Entwicklungsländern zu fördern und Wissensaustausch anzuregen.1

    2003 wurde dann ein Aktionstag ins Leben gerufen und erstmals am 19. Dezember 2004 abgehalten.

    Seit 2012 findet der UN-Tag für die Süd-Süd-Zusammenarbeit am 12. September statt. Der Tag wurde gewählt, um an jenen Tag zu erinnern, an welchem der "Buenos Aires Plan of Action for Promoting and Implementing Technical Cooperation among Developing Countries" verabschiedet wurde - den 12. September 1978. Ziel des Buenos Aires Planes ist es, den Austausch von Ressourcen, Wissen sowie Technologien unter Entwicklungsländern zu fördern.2 Dieser Plan bildete das Grundgerüst für die Süd-Süd-Kooperation und die spätere Zusammenarbeit.3

    Brauchtum

    Weltweit finden rund um den UN-Tag für die Süd-Süd-Zusammenarbeit Veranstaltungen und Konferenzen statt.

    Quellen

    1. Ziele und Geschichte des Aktionstages (unsouthsouth.org)
    2. Geschichte und Hintergrund (un.org)
    3. Buenos Aires Plan (un.org)