Tag der Jugendinformation

    Der Tag der Jugendinformation findet seit 1986 jedes Jahr am 17. April statt und soll das Recht auf Zugang zu objektiver und zuverlässiger Information für Jugendliche ins Bewusstsein rücken.

    Mit der Fülle an Informationen und den entsprechenden Devices, um diese nahezu überall und jederzeit aufzurufen, steigt auch die Herausforderung, die Qualität und Relevanz der Quellen zu beurteilen. Dem Thema Informationskompetenz wird somit auch am Tag der Jugendinformation entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet.

    Geschichte

    Ausgerufen wurde der Aktionstag durch die European Youth Information and Counselling Agency (ERYICA) anlässlich ihrer Gründung am 17. April 1986.

    Brauchtum

    An Schulen finden Schwerpunkttage zum Thema Medien und Jugendinformation in Form von Workshops und Vorträgen statt. Die Jugendlichen sollen dabei für die Informationsflut und die Einflussnahme der Neuen Medien sensibilisiert werden.1

    In Zusammenarbeit mit SchulsozialarbeiterInnen und dem Jugendmanagement LOGO2 wurde 2016 in steirischen Schulen ein Schwerpunkt zum Thema Jugendinformation gesetzt. „Ihnen Antworten zu geben, die ihnen weiterhelfen, oder sie dabei zu unterstützen, die richtigen Informationen zu finden, ist von enormer Bedeutung für die Entwicklung zu selbstbestimmten, reflektierten Erwachsenen", so Ursula Lackner, Landesrätin für Bildung und Gesellschaft.3

    Ziel der Jugendinformation ist es, dass junge Menschen Orientierungshilfen auf ihrem Lebensweg bekommen und aktive Mitglieder der Gesellschaft werden. Die Förderung der Informationskompetenz stärkt auch das Selbstbewusstsein in schwierigen Zeiten und befähigt, in der Gesellschaft etwas zu verändern.1

    Quellen

    1. Ziel des Tag der Jugendinformation (jugendinfo.at)
    2. LOGO Jugendmanagement (logo.at)
    3. Ein Tag im Zeichen der Jugendinformation: Aktionstag an vielen steirischen Schulen (menschen.steiermark.at)