Jedes Jahr am 6. Jänner wird in Österreich, Deutschland, der Schweiz und vielen weiteren europäischen Ländern der Feiertag "Heilige Drei Könige" gefeiert. In Österreich ist der 6. Jänner ein offizieller Feiertag.

Geschichte

Der "Heilige Drei Könige"-Tag geht auf die drei Waisen des Morgenlandes, Caspar, Melchior und Balthasar zurück, die dem hell erleuchteten Stern folgten, der sie zu Jesus in den Stall führte. Ihm brachten sie zu seiner Geburt Gold, Weihrauch und Myrrhe dar, um ihn im Leben zu empfangen und ihn zu segnen.

Brauchtum

Am 6. Jänner ziehen die Sternsinger in Königsgewändern und mit einem Stern von Haus zu Haus, singen ein Lied oder sagen einen Spruch auf und bitten um eine milde Gabe. Das gesammelte Geld wird heutzutage meistens für Kinderprojekte in ärmeren Ländern Afrikas, Lateinamerikas oder Asiens gependet. In Österreich steht die Sammelaktion der Heiligen Drei Könige am 6. Jänner jedes Jahr unter einem anderen Motto.

Von den Anfangsbuchstaben der Namen Caspar, Melchior und Balthasar abgeleitet, werden die Haustüren traditionell mit geweihter Kreide mit C+M+B und dem jeweiligen Jahr beschriftet. Von den Anfangsbuchstaben ist der christliche Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ abgeleitet, der wörtlich übersetzt „Christus segne dieses Haus“ bedeutet.

In vielen Ländern wird am Feiertag der Heiligen Drei Könige ein Dreikönigskuchen gebacken, auch in kleinen Teilen Österreichs.

Gesetzliche Regelung

Der 6. Jänner (Heilige Drei Könige) ist ein Feiertag im Sinne des Bundesgesetzes und somit ein arbeitsfreier Tag für gesamt Österreich.

Siehe: § 7 Arbeitsruhegesetz